„Die Sonne geht auf, Christ ist erstanden“, verkündet ein Osterlied aus den 60er Jahren. Ganz in diesem Sinne wurde der Ostermorgen in der Remlinger St. Petrikirche gefeiert. Zu dem morgendlichen Gottesdienst um sechs Uhr hatten sich fast 40 Besucherinnen und Besucher vor der Kirche versammelt.
Sie erlebten, wie die Kirchentür wie das Grab Jesu geöffnet wurde, so dass dort die brennende Osterkerze sichtbar wurde. Am Karfreitag war in der Andacht zu Sterbestunde die Kerze gelöscht und die Kirchentür verschlossen und so die Grablegung Jesu symbolisch nachvollzogen worden.
Nach dem gemeinsamen Einzug bei Kerzenschein in die noch dämmerige Kirche wurden Taizé-Gesänge angestimmt und der Gottesdienst in meditativer Stimmung begonnen. Während dann mit der Lesung des Osterevangeliums die Auferstehung Jesu verkündet wurde, erklangen das erste Mal die Glocken und die Orgel stimmte „Christ ist erstanden“ an. Osterlieder erklangen und die Besucherinnen und Besucher konnten sich mit Wasser segnen und an die Taufe erinnern lassen.
Nach dem Gottesdienst wurde im Gemeindehaus das Frühstücksbüffet eröffnet, zu dem alle einen Teil beitrugen, so dass ein reichhaltige Auswahl von unterschiedlichsten Speisen zusammen kam. Der Kirchenvorstand hatte für diesen Anlass den Raum festlich dekoriert, sowie Kaffee, Brötchen und natürlich bunte Ostereier vorbereitet. Das frühe Aufstehen hatte sich also sowohl in geistlicher, als auch in kulinarischer Hinsicht gelohnt.

